polizeiliches führungszeugnis beantragen
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Polizeiliches Führungszeugnis beantragen

Das Führungszeugnis, oder auch polizeiliches Führungszeugnis genannt, bescheinigt, ob eine betreffende Person vorbestraft ist oder nicht. Einen Antrag auf Aushändigung kann jede Person stellen, die das 14. Lebensjahr vollendet hat.

Neben einem privaten Führungszeugnis für private Zwecke, zum Beispiel zur Vorlage beim Arbeitgeber, gibt es noch das Führungszeugnis für behördliche Zwecken, wie es zum Beispiel im Rahmen der Erteilung der Fahrerlaubnis notwendig wird. Das erweiterte Führungszeugnis ist für alle Personen wichtig, die im Kinder- oder Jugendbereich arbeiten wollen.

Polizeiliches Führungszeugnis beantragen – Das Europäische Führungszeugnis

polizeiliches führungszeugnis beantragen

Bürgerinnen bzw. Bürger, die neben oder anstatt der deutschen eine oder mehrere weitere Staatsangehörigkeiten anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union besitzen, können seit dem 31. August 2018 ein spezielles Führungszeugnis beantragen. Dabei erhält man vom Bundesamt für Justiz zwingend ein Europäisches Führungszeugnis. Davor konnte man frei wählen, ob man ein nationales oder ein Europäisches Führungszeugnis ausgestellt haben möchte. Das Europäische Führungszeugnis enthält neben dem deutschen Führungszeugnis auch die Eintragungen im Strafregister des Herkunft-Mitgliedstaates in der übersetzten Sprache, sofern der Mitgliedsstaat eine Übermittlung in seinen Gesetzen vorsieht.

Polizeiliches Führungszeugnis beantragen – Wie geht das?

Personen, die nicht in Deutschland wohnhaft sind, können den Antrag auf Erteilung per Post beim Bundesamt für Justiz stellen. Für die Beauftragung stellt das zuständige Amt alle notwendigen Unterlagen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Diese Unterlagen müssen ausgefüllt werden, die Unterschrift wird erst im Rahmen der Beglaubigung geleistet.

Personendaten und Unterschrift müssen amtlich beglaubigt werden. Die Beglaubigung kann durch eine deutsche diplomatische oder konsularische Vertretung erteilt werden. Für die Unterschriftbeglaubigung ist persönliche Vorsprache, allerdings keine Terminvereinbarung bzw. kein Termin notwendig.